Auf der guten Seite

Meine Besonderheit ist, dass ich das Gleiche wie alle anderen Männer auch tue mit Frauen, nur 20 Minuten kürzer.

Ich bin kein Freund von Unterschriftenlisten. Oder Schreibkarnevals. Oder virtuellen Stadien.

Aber eben habe ich mitgemacht. Denn ich bin ein großer Freund von der Lässigkeit, mit der er sich warmmacht, fast scheint es, als habe er den iPod noch im Ohr, maximum volume. Frisch frisiert trabt er nach einer Stunde Spielzeit an die Seitenlinie, der gegnerische Trainer wird nervös, er wird eingewechselt, der gegnerische Trainer hyperventiliert, er bekommt den Ball, der gegnerische Trainer steht kurz vor dem Kollaps, er setzt zum Solo an, der gegnerische Trainer hat das Gegentor spätestens jetzt akzeptiert.

Und auch, wenn es wohl sinnlos ist, habe ich – wie aktuell 24.000 42.000 70.000 andere auch – dafür gestimmt, Mehmet Scholl bei der WM doch gefälligst spielen zu lassen. Wenn auch nur ab der 60. Minute. Warum keinen Edeljokerrollenspieler, Herr Klinsmann?


2 Antworten auf „Auf der guten Seite“


  1. 1 oliver 21. April 2006 um 3:17 Uhr

    er sollte nicht vor der 75 eingewchselt werden…

  2. 2 Der Platzwart 21. April 2006 um 13:10 Uhr

    Wieso, er kann doch zur 80. wieder raus. Nachdem er ein Tor vorbereitet und eines selbst geschossen hat.

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