Brüh im Glanze

Unser WM-Liedgut. Monumental, metaphysisch, existenziell wichtig. Der Spagat zwischen Massenkompatibilität und weltkulturellem Anspruch wurde bislang mit traumwandlerischer Sicherheit verfehlt, im neuen Jahrtausend waren die DFB-Lerchen noch zu feige, sich dem Fußball-Feuilleton zu stellen. Als Reminiszenz und Anregung anbei die Gesammelten Werke:

  • 1974: „Fußball ist unser Leben“
    Jack White und Mannschaft für die BRD
    „Ja, der Fußball ist rund wie die Welt“
    Frank Schöbel ohne Mannschaft für die DDR
  • 1978: „Buenos Dias, Argentina“
    Udo Jürgens und Mannschaft
  • 1982: „Ole Espana“
    Michael Schanze und Mannschaft
  • 1986: „Mexico, mi amor“
    Peter Alexander und Mannschaft
  • 1990: „Wir sind schon über‘n Brenner“
    Udo Jürgens und Mannschaft
  • 1994: „Far away in America“
    Village People und Mannschaft
  • 1998: „Running with a dream“
    Anna-Maria Kaufmann und Joey Tempest ohne Mannschaft
  • 2002: Verzicht auf einen WM-Song

Mein Vorschlag für 2006: Sarah Connor mit einem Medley der schönsten Nationalhymenhymnen.

update 1.1.:Bei Heise gibt’s eine noch schönere tabellarische Aufbereitung des ganzen Gedudels.


3 Antworten auf „Brüh im Glanze“


  1. 1 Trainer Baade 30. Dezember 2005 um 13:57 Uhr

    Was sich unbedingt wieder ändern muss ist das „ohne Mannschaft“: Zurück zu den Wurzeln. Heino hat seine Karriere leider beendet, Rudi Carrell scheidet qua Nationalität aus, somit kann es nur einer… äh zwei machen: Klaus & Klaus.

  2. 2 Der Platzwart 30. Dezember 2005 um 14:12 Uhr

    Genau, Augenthaler & Toppmöller feat. Schweini und Poldi: „An der Nordseeküste“

  1. 1 finale :: Brüh im Glanze (2) :: Februar :: 2006 Pingback am 21. Februar 2006 um 16:27 Uhr
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